Gender/Planning
KnollSzalai bringt die Genderperspektive in Planungsaufgaben, Planungsprozesse und Planungsvorhaben ein. Hier finden Sie Informationen zu aktuellen und abgeschlossenen Projekten sowie Inhalte von Vorträgen und Veranstaltungen, die KnollSzalai im Bereich Gender Planning konzipiert, entwickelt und durchgeführt hat, vor.
Für nähere Informationen oder Fragen steht KnollSzalai Ihnen gerne unter office@knollszalai.at zur Verfügung.
Planung (Wettbewerb, Vorentwurf, Entwurf, Ausführung, Bauaufsicht)
Geladener Wettbewerb zur Erlangung von Ideen für ein städtebauliches Leitbild Nordwestbahnhof
Expertise Als aktive Mitfrauen im Verein frauen.bauen wurden wir eingeladen, zusammen mit vier weiteren Organisationen als "ARGE frauen.bauen.urban" am städtebaulichen Wettbewerb für das Gelände des Nordwestbahnhofs in Wien teilzunehmen. KnollSzalai hatte hier die Rolle und Funktion als Gender-Planning-Beratungsunternehmen, um gesellschaftlich relevante Fragestellungen bereits in den Ideenfindungs-, Entwurfs- und Planungsprozess einzubringen. Die basisdemokratische Herangehensweise an die Aufgabe hat neben dem schönen Erfolg beim Wettbewerb auch viele wertvolle Erfahrungen für alle am Prozess Beteiligten gebracht.
Die Ausstellung aller eingereichten Wettbewerbsprojekte fand von 6. bis 13. Juni 2008 in der Bezirksvorstehung für den 20. Bezirk, Brigittaplatz 10/2. Stock in Wien statt.
AusloberIn
Stadt Wien, MA 21A
ÖBB Immobilienmanagement GmbH
Laufzeit
Dezember 2007 bis März 2008
  
Forschung, Analyse, Evaluierung
Gender Planning Impact im geförderten Wohnbau in Niederösterreich
Ziel ist es, durch das Einbringen der Gender-Planning-Perspektive in den geförderten Wohnbau sowie durch die Entwicklung passender Kriterien dazu beizutragen, den sozialen Herausforderungen auch im Wohnbau in Niederösterreich gezielt zu begegnen.
Dieses Ziel wird in den nächsten eineinhalb Jahren in enger Kooperation mit der Wohnbauforschung des Landes Niederösterreich, niederösterreichischen Wohnbauträgern und AkteurInnen im Bereich der Wohnbauförderung bearbeitet.
AuftraggeberInnen
Wohnbauforschung des Landes Niederösterreich
Laufzeit
Mai 2009 bis November 2010
  
Der Schlingermarkt (Floridsdorfer Markt) - vertiefende Auswertung der Ergebnisse einer Lehrveranstaltung
Im Auftrag der Floridsdorfer Grünen wurden Ergebnisse einer Lehrveranstaltung aus dem Jahr 2009 vertiefend ausgewertet. Ziel dieser Analyse war es, herauszuarbeiten, welche Potentiale der Schlingermarkt bietet und wie der Status quo – der aktuelle Zustand des Marktes und seiner Umgebung im Sommer 2009 – ist. Genutzt wurden Daten, die aus landschafts- und verkehrsplanerischen Methoden sowie sozialwissenschaftlichen Methoden im Frühling 2009 generiert wurden. Alle vorhandenen Daten wurden aufbereitet und im Rahmen einer Präsentation im Bezirkslokal der Floridsdorfer Grünen auf Plakaten präsentiert und mit den Anwesenden diskutiert.
AuftraggeberInnen
Die Grünen Floridsdorf
Laufzeit
Juli bis Oktober 2009
Schwechat goes Gender! Leitprojekt Wohnen und Leben in Schwechat
Aufbauend auf das im Jahr 2005 durchgeführte Projekt "Gender Planning Impact in Planungsprozessen" arbeitet KnollSzalai in Kooperation mit Köb&Pollak Architektur, Sonja Hnilica und Gesa Witthöft für die Stadtgemeinde Schwechat nun an der Konkretisierung der Implementierung von Gender Mainstreaming in die Arbeit der Planungsabteilungen. Zentraler Punkt dabei ist die Erstellung von Gender-Qualitätsansprüchen für das planerische Verwaltungshandeln. Diese Gender-Qualitätsansprüche gelten generell für den gesamten planerischen Verwaltungsbereich und die Stadtgemeinde Schwechat, sind speziell auf das Anforderungsprofil der Gemeinde sowie auf deren momentane und kommende NutzerInnen zugeschnitten und beziehen sich thematisch vor allem auf Wohnbau und den wohnungsbezogenen Freiraum.
Zur vertiefenden Arbeit mit dem Themenkomplex Gender Planning und der Umsetzung von Gender-Qualitätsansprüchen finden im Frühsommer einerseits Exkursionen zu bereits umgesetzten innovativen Wohnprojekten und andererseits inputgestützte Round Tables für VertreterInnen der Stadtgemeinde Schwechat statt.
In Kooperation
Köb & Pollak Architektur
Sonja Hnilica
Gesa Witthöft
TU Wien Abteilung Wohnbau + Entwerfen
AuftraggeberInnen
Stadtgemeinde Schwechat
Laufzeit
Jänner bis Juli 2006
Gender Impact in Planungsprozessen
In mehreren Workshops, an denen ExpertInnen aus unterschiedlichen Planungsdisziplinen bzw. aus dem Bereich Frauenpolitik, Frauenförderung teilnahmen, wurde ein Gender Planning Impact für einen konkreten Planungsprozess in der Stadtgemeinde Schwechat erarbeitet. Gender Planning Impact meint, Wissen um Gender möglichst früh in den Planungsprozess einzubringen und die "Genderbrille" auch in der Planung aufzusetzen sowie die Auswirkungen von planerischen Entscheidungen und Maßnahmen für alle Geschlechter zu thematisieren.
Der Gender Planning Impact umfasst dabei alle Ebenen (in allen Entscheidungsgremien) und alle Stadien der Planung (von Flächenwidmung bis Nutzung).
In Kooperation
Köb & Pollak Architektur
TU Wien Abteilung Wohnbau + Entwerfen
AuftraggeberInnen
Stadtgemeinde Schwechat
Laufzeit
Juli bis November 2005
Grobkonzept für eine Gender-Budget-Analyse auf Wiener Bezirksebene für den Bereich "Straße"
Die Erstellung eines Grobkonzeptes für eine Gender-Budget-Analyse auf Wiener Bezirksebene für den Bereich "Straße" erfolgte als Vorstudie, um zu zeigen, welche Aspekte aus planerischer Hinsicht in eine Gender-Budget-Analyse einfließen sollen.
Gender Budgeting stellt den Zusammenhang her zwischen Einnahmen bzw. Ausgaben von öffentlichen Verwaltungen und der konkreten Situation von Frauen und Mädchen, Männern und Buben in unserer Gesellschaft. Das Ziel von Gender Budgeting ist sowohl eine Änderung der Inhalte der Budgets (Wofür wird Geld ausgegeben?) als auch eine Veränderung der bestehenden Strukturen (Wer macht Budgets?), um eine Gleichstellung der Geschlechter und umfassende Geschlechterdemokratie zu erreichen.
Eine Gender-Budget-Analyse für den Bereich Straße steht im Spannungsfeld zwischen der Analyse der konkreten (ausgegebenen) Finanzmittel der zuständigen Abteilungen und der realen/geplanten Situation "vor Ort", "auf der Straße", die alle Menschen vorfinden und erleben. Es braucht - neben dem ökonomischen - vor allem den planerischen Blick auf die Straße. Ziel einer Gender-Budget-Analyse auf Bezirksebene für den Bereich Straße ist es, festzustellen, in welchem Ausmaß die Ausgaben für o. g. Bereich Frauen und Männern zugutekommen.
AuftraggeberInnen
Grüne Alternative Wien
Laufzeit
März 2005
  
Erstellung der Broschüre "Gender Mainstreaming und Mobilität in Niederösterreich"
Die Broschüre liefert einen fundierten Einstieg in die politische Strategie Gender Mainstreaming im Zusammenhang mit einem Fachthema. Erstmals im deutschsprachigen Raum wird die Strategie Gender Mainstreaming mit den Themen Verkehrsplanung und Mobilität in Verbindung gebracht und es werden konkrete Handlungsfelder aufgezeigt.
Good-practice-Beispiele aus Österreich und Europa werden vorgestellt und näher beschrieben. Diese Projekte zeigen die erfolgreiche Umsetzung von verkehrsplanerischen und begleitenden Maßnahmen zur Verbesserung von Mobilitätschancen von Frauen und Mädchen, Männern und Burschen in städtischen und ländlichen Räumen auf.
AuftraggeberInnen
Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Gesamtverkehrsangelegenheiten (RU 7)
die umweltberatung" Niederösterreich
"die umweltberatung", Verband österreichischer Umweltberatungsstellen
Laufzeit
März 2004 bis Juni 2005
Dokumente
Ankündigung des Heftes Info GM und Mobilität.pdf (47 KB)
Download der Broschüre
Feministische Planungsexpertise zum Vorprojekt B 221 - Wiener Gürtel, Straße im Bereich Landstraße
KnollSzalai führte eine Genderprüfung des Vorentwurfs Büro Rosinak & Partner zum Ausbau der B 221 - Wiener Gürtel, Straße im Bereich Landstraße durch. Aufbauend auf die Genderprüfung wurden Forderungen für gendergerechte und nachhaltige Verkehrsplanung auf Bezirksebene entwickelt.
AuftraggeberInnen
Grüne Alternative Wien
Laufzeit
September 2004 bis November 2004
Dokumente
Endbericht Expertise KnollSzalai Nov2004.pdf (124 KB)
Frauenwege in Margareten
Frauen mit verschiedenen Lebensentwürfen aus unterschiedlichen Herkunftsländern wurden zu ihren Wegen im 5. Wiener Gemeindebezirk befragt. Die Wege, Wegeketten, genutzten Verkehrsmittel der Frauen wurden in einem Bezirksplan eingezeichnet und so baulich-räumlich am Plan verortet.
Die im Rahmen dieses Projekts von KnollSzalai in Kooperation mit Rosemarie Zehetgruber entwickelte Methode zum Sichtbarmachen von Wegemustern auf lokaler Ebene ist die Grundlage für nachhaltige und gendergerechte Verkehrsplanung.
AuftraggeberInnen
Eigenforschung
Laufzeit
Februar 2004 bis Dezember 2004
Workshop, Vortrag, Seminar
Podiumsdiskussion zum Thema Planung für Frauen, Planung von Frauen: Normen, Widersprüche, Konflikte, Visionen
Bente Knoll nahm am 11. Dezember 2009 an der von Elke Krasny moderierten Podiumsdiskussion teil. Gemeinsam mit Sabine Pollak und Claudia Prinz-Brandenburg wurde über die numerische Minderheit von Frauen in der Planungspraxis und den möglichen Weg zu Gender Equality diskutiert. Mängel in gängigen Methoden der Mobilitätserhebung, Geschlechterzuordnungen in der Planungspraxis und Möglichkeiten der Partizipation sowie erhöhte Teilhabe der Öffentlichkeit am öffentlichen Raum wurden aufgezeigt.
AuftraggeberInnen
Wienbibliothek
Laufzeit
Dezember 2009
Coaching/Workshop für Wiener BezirksrätInnen, Themenbereich: Bauen
Das von KnollSzalai geführte Coaching für Grüne-Bezirksrätinnen diente dem Kompetenzaufbau im Bereich Gender und Bauen und legte den Schwerpunkt auf genderspezifische Bedürfnisse sowie Gleichstellungsziele in der Stadtplanung. Es wurde dazu erarbeitet, wie Planungprozesse in Wien organisiert sind, welche Ansatzpunkte von Seiten der Bezirkspolitik gefunden werden können, um Genderaspekte einzubringen, weiters wurden verschiedene Good-practice-Beispiele vorgestellt. Auch Gender Budgeting - speziell im Rahmen des Wiener Bezirksbudgets für Planen und Bauen - sowie Argumente, um die Relevanz der Kategorie Gender in den entsprechenden Kommissionen aufzuzeigen, wurden erörtert. Die Themen Gender, Planen und Bauen wurden mit Bezirksrätinnen aus unterschiedlichen Bezirken bearbeitet.
AuftraggeberInnen
Die Grünen, Grüne Frauen Wien
Laufzeit
Juni 2008
Vortrag bei "Frauen, Technik und Karriere": "Meinen eigenen Weg gehen"
Aufbauend auf Zahlen aus der Studie "Selbstständige Ingenieurinnen in Österreich" gab Bente Knoll einen Einblick in ihre eigene Berufspraxis als selbstständige Ingenieurin.
AuftraggeberInnen
Projekt Verein zur Förderung der Open Source Technologie im Schul- und Universitätsbereich
Laufzeit
23. Juni 2008
Vortrag "Haben Tunnelbau und Straßenplanungen ein Geschlecht? Genderaspekte im (Bau-)Ingenieurwesen"
Im Rahmen des Vortrags in Innsbruck wurden Zusammenhänge zwischen der Unterrepräsentanz von Frauen in technischen Berufen sowie anderseits die Verweigerung von Bauingenieuren, sozialwissenschaftliche Erkenntnisse auch in ihre Arbeit aufzunehmen, diskutiert.
AuftraggeberInnen
Universität Innsbruck
Laufzeit
12. Juni 2008
Vortrag bei der ICWES 14
Bente Knoll hat auf der ICWES 14, "women in engineering and technology research" in Paris, einen Vortrag "Going my Own Way. The Situation of Independent Women Engineers in Austria" gehalten.
Laufzeit
Oktober 2008
Vortrag zum Thema "Genderbewusste Raum- und Budgetanalysen"
Im Vortrag stellen wir genderbewusste Analyseinstrumente vor, die vom Büro KnollSzalai vor allem für verkehrsplanerische Fragestellungen und städtische Verkehrsprojekte entwickelt wurden.
AuftraggeberInnen
Forum der Architektinnen und Ingenieurkonsulentinnen Wien
Laufzeit
28. März 2006
Podiumsdiskussion: "Frau - Raum" im Rahmen des Frauentages am 8. März
AuftraggeberInnen
Stadt Wien, MA 53 - Presse- und Informationsdienst
Laufzeit
8. März 2006
Vortrag "Mobile Frauen -
Feministische Kritik an den gängigen Methoden zur Mobilitätserhebung"
Erhebungen zum Mobilitäts- und Verkehrsverhalten (wie Mobilitätserhebungen in Österreich oder die KONTIV in Deutschland) sind in der Verkehrsplanung wichtige planerische Grundlagen und liefern Informationen zur Soziodemografie von Personen und Haushalten, zu deren Alltagswegen und Alltagsmobilität (z. B. Wege nach Zwecken und Verkehrsmittel, Besitz von Fahrzeugen, von Fahrausweisen), zu den Verkehrsaktivitäten von Personen in realer Raum-Zeit-Einbindung vor dem Hintergrund der jeweiligen Sozial- und Gesellschaftsstrukturen.
Jedoch finden sich nicht nur in den Auswertungen und Interpretationen der Daten, sondern bereits auch im Fragebogen Vereinfachungen und Verkürzungen, die wesentliche Aspekte des Mobilitätsverhaltens vor allem von Frauen ausblenden. Auf die femininstische Kritik an den gängigen Methoden zur Mobilitätserhebung wurde im Rahmen der Vortrags eingegangen.
Eine Veröffentlichung des Vortrags im Rahmen der Kongressdokumentation ist geplant.
AuftraggeberInnen
31. Kongress von Frauen in Naturwissenschaft und Technik in Bremen, Deutschland
Laufzeit
7. Mai 2005
Vortrag "Gender Mainstreaming - In and Out"
Inhalte des Vortrags waren Rahmenbedingungen, mit denen (feministische) Landschaftsplanerinnen und Unternehmerinnen konfrontiert sind. Der Bogen spannte sich von den Förderungen für Jungunternehmerinnen bis hin zur Planungsgesetzgebung,
innerhalb derer Landschaftsplanung in Österreich verankert ist.
AuftraggeberInnen
Verein der Österreichischen Juristinnen
Laufzeit
6. April 2005
Vortrag "Frauen.Männer.Pläne im Alpen Adria Raum" im Rahmen der internationalen Konferenz kultur.räume.frauen.männer
Raum ist nicht unbegrenzt verfügbar. PlanerInnen, PolitikerInnen und VerwaltungsbeamtInnen strukturieren Raum durch eine Vielzahl von Raumplanungsgesetzen und vergeben Raum durch Planungen von Gebäuden, Straßen und Freiräumen etc. Auf der Ebene der Flächenwidmung werden zum Beispiel Betriebsgebiete, Wohngebiete und Erholungsgebiete, landwirtschaftliche Flächen und Verkehrswege ausgewiesen. Damit werden Nutzungen bestimmten Flächen zugewiesen und auf einem offiziellen und verbindlichen Plan verortet. Auf einer gewidmeten Fläche hat ausschließlich die "vorgeschriebene" Nutzung stattzufinden. Damit wird Raum vergeben - ohne zu überprüfen, welche Auswirkungen eine solche Entscheidung auf jede und jeden hat. Auf unterschiedliche Lebensentwürfe von Menschen wird in diesem Entscheidungsprozess nicht eingegangen.
Anhand von konkreten Plänen aus dem Alpen-Adria-Raum zeigte KnollSzalai im Referat auf, dass Planung nicht geschlechtsneutral agiert, sondern dass ALLES Gebaute, Geplante sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen patriarchale Macht- und Geschlechterverhältnisse widerspiegeln.
Der Vortrag ist Teil der Kongressdokumentation (in Druck).
AuftraggeberInnen
Universität Klagenfurt
Laufzeit
8. März 2005
Dokumente
Tagungsprogramm kultur.räume programm.pdf (177 KB)
Vortrag "Frauen und Wohnen am Land"
In den Planungsabteilungen agieren Frauen und Männer. In den letzten Jahren hat sich der Fachfrauenanteil in den Planungsabteilungen etwas erhöht, doch sitzen immer noch vor allem Männer an den Stellen der Macht und der Geldverteilung. Solange Frauen nicht bis in Führungspositionen gelangen, wird Planung weiterhin von Männern gemacht, womit diese weiterhin vor allem Bezug auf die Lebensrealität von Auto fahrenden, erwerbstätigen, weißen, 35-jährigen Männern nimmt. Die Diskussion, unter welchen Rahmenbedingungen Frauen in Städten, im Umland von Städten und in kleinen Kommunen, in peripheren Räumen ihre Alltage organisieren, wird weder bei Planungsentscheidungen noch bei Planungsprozessen geführt. Es fehlen in den Planungsprozessen meist die Stimmen kompetenter Planerinnen und ebenso in Beteiligungsverfahren die vielfältigen Bedürfnisse von Frauen und Mädchen.
AuftraggeberInnen
ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich
Laufzeit
1. Oktober 2004
Interner Workshop zu Gender Mainstreaming und Mobilität in Niederösterreich
In einem internen Workshop für das Land Niederösterreich, an dem VerwaltungsbeamtInnen, VertreterInnen aus Vorfeldorganisationen und Verkehrsplanungsbüros teilnahmen, wurde die Strategie Gender Mainstreaming und die Bezüge zur Verkehrsplanung und Mobilität in Niederösterreich vorgestellt. In vertiefenden Arbeitsgruppen diskutierten die TeilnehmerInnen zu den Rahmenbedingungen, um Gender Mainstreaming erfolgreich im Land Niederösterreich auf den verschiedenen Ebenen umzusetzen.
AuftraggeberInnen
Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Gesamtverkehrsangelegenheiten (RU 7)
die umweltberatung" Niederösterreich
"die umweltberatung", Verband österreichischer Umweltberatungsstellen
Laufzeit
September 2004
Expertin-Input zu "Frauen im Raum" bei der parlamentarischen Enquete "Gleichbehandlung - quo vadis? Rückblick und Ausblick auf Frauenrechte in Österreich"
Gebaute Strukturen und Landschaften umgeben uns ständig! Beim Nachdenken über "Raum" und "Landschaft" muss sofort die Frage nach den handelnden Personen gestellt werden. Personen wohnen und arbeiten in Zimmern, Häusern, Gebäuden, Personen halten sich in Freiräumen, auf Plätzen, in Parks auf; leben in Städten, Dörfern, Regionen. Unsere Lebensgrundlagen - Boden und Landwirtschaft - brauchen Raum und Landschaft. Diese handelnden Personen im Raum und in der Landschaft sind nicht ohne Geschlecht, es sind Frauen und Männer, Mädchen und Burschen mit all ihren Diversitäten. Geschlecht (sex and gender) ist eine bedeutende Strukturkategorie auf der Handlungsebene. Architekturen, Freiräume, gebaute Strukturen bilden gesellschaftspolitische Entscheidungen ab - jede Planung ist ein Abbild der Macht- und somit Geschlechterverhältnisse in unserer Gesellschaft.
AuftraggeberInnen
Grüne Alternative
Laufzeit
24. Juni 2004
Workshop "Männerpläne, Gender Mainstreaming und Raumplanung"
Der Workshop im Rahmen des 30. Kongreses von Frauen in Naturwissenschaft und Technik in Winterthur, Schweiz, zeigte auf, dass Raum nicht unbegrenzt zu vergeben ist und dass Grenzen des Raums von Menschen mit den verschiedensten Machtinteressen gezogen und verfestigt werden. Die Strategie des Gender Mainstreaming meint u. a. die Herstellung von Chancengleichheit für alle Geschlechter und soll auch in Planungsprozessen implementiert werden. Im Workshop wurde die Strategie des Gender Mainstreaming in den Kontext zu Planung und Planungsprozessen gebracht. Durch die Analyse von konkreten Plänen wurde sichtbar, dass Planung nicht geschlechtsneutral agiert, sondern dass ALLES Gebaute, Geplante sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen patriarchale Macht- und Geschlechterverhältnisse widerspiegeln.
AuftraggeberInnen
30. Kongress von Frauen in Naturwissenschaft und Technik in Winterthur, Schweiz
Laufzeit
22. Mai 2004
Vortrag "Gender Mainstreaming und Gender Planning"
Ausgehend von eigens gemachten Erfahrungen bei Gender- und Planungsexpertisen berichtete KnollSzalai aus erlebter Praxis in der feministischen Planung und legte den Schwerpunkt auf die Strategie Gender Mainstreaming, die eine neue komplementäre Herangehensweise in der Stadt-, Landschafts- und Regionalplanung sein kann.
AuftraggeberInnen
Stichwort - Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung
Laufzeit
23. April 2004
Lehrveranstaltung an Universitäten
Lehrveranstaltung: Ausgewählte Methoden der qualitativen Sozialforschung - öffentlicher Raum und Markt an der Universität Wien
Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden die Zusammenhänge von Stadt-, Landschafts- und Regionalplanung und den in unserer Gesellschaft wirksamen Geschlechterverhältnissen aufgezeigt. Vorträge und fachliche Inputs werden durch Exkursionen zu Plätzen und Gebäuden in Wien ergänzt.
Vermittelt werden im Zuge der Lehrveranstaltung unterschiedliche verkehrs- und landschaftsplanerische Erhebungsmethoden sowie Methoden der qualitativen Sozialforschung. Diese werden an einem konkreten Ort erprobt - nämlich am Floridsdorfer Markt und so in Beziehung zu realen gebauten Strukturen in Wien gesetzt.
Die in der Stadt- und Regionalplanung immer stärker forcierte Strategie des Gender Mainstreaming und Debatten zu Gender Planning werden im Zusammenhang mit den gängigen Planungs- und Erhebungsmethoden im Rahmen der Lehrveranstaltung kritisch reflektiert.
AuftraggeberInnen
Universität Wien, Institut für Geografie und Regionalforschung
Laufzeit
Sommersemester 2009
Lehrveranstaltung: Geschlecht - Macht - Planung. Einführung in Gender Planning an der Universität Innsbruck
Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden die Zusammenhänge von Stadt-, Landschafts- und Regionalplanung, Verkehrsplanung sowie Geografie und den in unserer Gesellschaft wirksamen Geschlechterverhältnissen aufgezeigt. Planungsinstrumente werden vorgestellt und vertiefend aus der Genderperspektive bearbeitet. Neben verschiedenen thematischen Inputs zu Planung/Geografie/Geschlecht wird die auch in der Stadt- und Regionalplanung immer stärker forcierte Strategie des Gender Mainstreaming im Zusammenhang mit den gängigen Planungsmethoden kritisch reflektiert.
AuftraggeberInnen
Universität Innsbruck
Laufzeit
Sommersemester 2009
Lehrveranstaltung: "Geschlecht - Macht - Stadt. Einführung in Gender Planning" an der Universität Wien
Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden die Zusammenhänge von Stadt-, Landschafts- und Regionalplanung und den in unserer Gesellschaft wirksamen Geschlechterverhältnissen aufgezeigt. Vorträge und fachliche Inputs werden durch Exkursionen zu Plätzen und Gebäuden in Wien ergänzt.
Planung ist Macht und Planungsinstrumente werden nur von einigen wenigen bedient. Durch die Festlegung bestimmter Nutzungen auf ausgewählten Flächen (wie beispielsweise Spiel- und Sportplätze, Wohnen, Einkaufen...) in den Flächenwidmungsplänen finden unterschiedliche NutzerInnengruppen verschiedene fördernde oder hemmende Strukturen für ihren Alltag vor.
Durch Stadt-, Landschafts-, Regional- und Raumplanung werden Lebensräume hergestellt. Jede planerische Entscheidung und jede planerische Maßnahme greift in die Lebensräume aller Menschen ein, wirkt auf den Alltag aller. Durch die planerische Entscheidung, bestimmte Spielgeräte auf einem Kinderspielplatz aufzustellen, werden manche Sportarten, manches Spiel (z. B. Fußball- und Sandspielen) unterstützt; andere Tätigkeiten (z. B. Skaten) werden verhindert.
Die in der Stadt- und Regionalplanung immer stärker forcierte Strategie des Gender Mainstreaming und Debatten zu Gender Planning werden im Zusammenhang mit den gängigen Planungsmethoden im Rahmen der Lehrveranstaltung kritisch reflektiert.
AuftraggeberInnen
Universität Wien, Institut für Geografie und Regionalforschung
Laufzeit
Sommersemester 2008
Sommersemester 2006
Lehrveranstaltung: "Wer ist wie mobil? Methoden der Verkehrs- und Mobilitätserhebung in der verkehrsplanerischen Praxis" an der Universität Wien
Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden gängige Methoden der verkehrsplanerischen Mobilitätserhebung, wie das KONTIV-Design aus Deutschland und Haushaltsbefragungen aus Österreich, vorgestellt sowie einer kritischen Prüfung aus der Genderperspektive unterzogen. Es zeigt sich, dass sich nicht erst in den Auswertungen, sondern bereits im Fragebogen Vereinfachungen und Verkürzungen finden und so werden wesentliche Aspekte des Mobilitätsverhaltens vor allem von Menschen mit Betreuungspflichten nicht erhoben. Dennoch werden die Ergebnisse von Mobilitätserhebungen in der Verkehrsplanung, Raum- und Regional-, Landschafts- und Stadtplanung als planerische/politische Grundlagen herangezogen.
Im empirischen Teil der Lehrveranstaltung arbeiten die StudentInnen mit unterschiedlichen - auch gendersensiblen - Methoden der verkehrsplanerischen Mobilitätserhebung. In einem konkreten innerstädtischen Wiener Bezirk haben die StudentInnen die Möglichkeit, sich praxisorientiert dem Phänomen der Alltagsmobilität, dem Unterwegssein von Menschen im öffentlichen Raum zu nähern.
AuftraggeberInnen
Universität Wien, Institut für Geografie und Regionalforschung
Laufzeit
Sommersemester 2007
Lehrveranstaltung: "Geschlecht - Macht - Stadt. Einführung in Gender Planning - Universität Salzburg"
Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden die Zusammenhänge von Stadt-, Landschafts- und Regionalplanung und den in unserer Gesellschaft wirksamen Geschlechterverhältnissen aufgezeigt. Vorträge und fachliche Inputs werden durch Exkursionen zu Plätzen und Gebäuden in Salzburg ergänzt.
Planung ist Macht und Planungsinstrumente werden nur von einigen wenigen bedient. Durch die Festlegung bestimmter Nutzungen auf ausgewählten Flächen (wie beispielsweise Spiel- und Sportplätze, Wohnen, Einkaufen...) in den Flächenwidmungsplänen finden unterschiedliche NutzerInnengruppen verschiedene fördernde oder hemmende Strukturen für ihren Alltag vor.
Durch Stadt-, Landschafts-, Regional- und Raumplanung werden Lebensräume hergestellt. Jede planerische Entscheidung und jede planerische Maßnahme greift in die Lebensräume aller Menschen ein, wirkt auf den Alltag aller. Am Beispiel der gängigen Verkehrsplanung (Stichwort: autogerechte Stadt, Forcierung des motorisierten Individualverkehrs) zeigt sich, dass bestimmte Lebensmodelle (schnelles Unterwegssein mit dem Auto) durch die Planung von Asphaltfahrbahnen unterstützt werden. Durch die planerische Entscheidung, bestimmte Spielgeräte auf einem Kinderspielplatz aufzustellen, werden manche Sportarten, manches Spiel (z. B. Fußball- und Sandspielen) unterstützt; andere Tätigkeiten (z. B. Skaten) werden verhindert.
Die nun auch in der Stadt- und Regionalplanung immer stärker forcierte Strategie des Gender Mainstreaming wird im Zusammenhang mit den gängigen Planungsmethoden im Rahmen der Lehrveranstaltung kritisch reflektiert.
AuftraggeberInnen
Universität Salzburg, Institut für Geografie
Laufzeit
Sommersemester 2006
Gender Consulting/Planerische Fachberatung
KnollSzalai berät unterschiedliche AuftraggeberInnen in landschaftsplanerischen und verkehrsplanerischen Fragestellungen.
Für Projekteinreichungen auf europäischer und nationaler Ebene stellt KnollSzalai umfangreiches Fach-Know-how zur Verfügung.
KnollSzalai berät und begleitet Organisationen und Einzelpersonen bei der Implementierung von Gender Mainstreaming.
Verschiedene AuftraggeberInnen
u. a. politische Organisationen
Umwelt-Organisationen
Frauen-Organisationen
Universitäten
Einzelpersonen
Laufzeit
Seit 2004
  
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